Archiv | September, 2012

vancouver… where are we exactly?

30 Sep

i know, it’s been a long time since we arrived here in vancouver and i should have done it before, but i do it now, so that you finally get an overview from vancouver and a better understanding of what i’m talking about (it’ll all come with a map).
so it’s gonna be these main neighbourhoods in vancouver, which are very special, unique and different in our opinion and therefore worth to be pronounced here :)

– west end
– stanley park
– downtown
– yaletown
– gastown
– chinatown
– south main (soma)
– commercial drive
– granville island
– fairview & south granville
– kitsilano
– university of british columbia

i’m gonna write small articles of each neighbourhood and all its speciality, what it stands for in our opinion and what makes it to what it is…
as soon as possible i’ll start with our neighbourhood: west end

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whytecliff park

28 Sep

… oder wie wir einmal fast auf einem felsblock im meer übernachten mussten

last weekend felix and i decided to go to whytecliff park, which is located along the beautiful shores of howe sound in west vancouver. it took us approximately an hour from our bus stop to the park entrance, because we had to stop so often to enjoy the view, to inhale the fresh air and to just be happy, that we’re here :)

people were grilling and chilling in the park and we could smell the appetizing smell of barbecues all around us. we picked a nice spot on a rock with a beautiful view over the sea right opposite of bowen island. sitting there in the sun, having some drinks and enjoying doing nothing at all was just wonderful for us.

on our way to the beach we came across a rock – or a small island – which was bounded by the sea. but there was a way over smaller rocks which could bring us to the bounded-by-the-sea-rock. felix didn’t really want to go first but we had to! imagine: sitting on a huuuuge rock – bounded by the sea :)
several people were already there, lying on it or wandering around.

we made a break at the peak of the rock and spent at least half an hour on the island – felix didn’t even want to visit before – before we finally decided to go back to the mainland.

but stop! no – not a bit of it!

we couldn’t just go back, because the high tide made it impossible for us to reach the land now. in front of us we could watch some people cowering on rocks and not knowing what to do now.

we decided to get rid of our shoes, stowaged it in our backpacks and pulled up our trousers. that made it easier for us to get back to the beach, but on the other hand it was very slippery then, because the rocks were obviously wet now :( for luck i didn’t fall into the water, neither did felix, so we could reach the beach safely in the end.

on our way back to the bus station we even discovered a tiny – okay it wasn’t as tiny – bistro where we had a can of pop, which made our day :)

that was a really special trip for us :) and it was definitely worth it to spend all the time to get there in the first place…

anyway: our travelling is a lot of fun at the moment so be curious about my next article!
it’s about a rent-a-car company again ;) the same one like last time by the way ;)

cheers, susa

inches, feet, ounces, yards, cups, letter format, fahrenheit – got confused?

22 Sep

it’s absolutely confusing to talk about size or quantity here in north america.

there are different measuring units for each „area“. if you wanna know how big something or someone is the canadians gonna tell you: 5 feet 3 inches… okay, but that’s how tall then? the feet of felix are bigger than mine for example :) or if you ask someone for a recipe they’ll probably tell you: just add 2 cups of water… okay, 2 cups, but what sized cups do i take then – a big one or a small one??? the same with ounces, yards and gallons… they just don’t use the easy way which comes with kilogram, metres or litres… :)

and to top all these: they don’t even use °C or A4… nooo… it has to be fahrenheit (although they can hardly speak that) and letter format… what nonesense ;)

that’s so complicated sometimes and hard to remember as well… but i do my very best and i think if we’re back home in germany it’ll get confusing the other way around for me ;)

an overview for you guys (and for me as well):

1 inch = 2,54 cm

1 feet  = 12 inches = 30,48 cm

1 yard = 3 feet = 91,44 cm

1 fluid ounce = about 30 ml

1 cup = 8 fl oz = 250 ml

1 quart = 1 l

1 gallon = 4 l

letter = 216mm x 279mm

fahrenheit = TC · 1,8 + 32 (i.e. 28°C would be about 82°F)

isn’t it complicated?
that sucks, doesn’t it?

but you know what (and i swear it works):
every time there’s something coming up about all that stuff i first wish i could be jeannie from i dream of jeannie and just have to „blink“ to escape from these situations. but instead, cause it obviuosly doesn’t work so well to be jeannie ;-), i close my ears and eyes, open it again and do just something different, which is mostly more interesting or more hilarious to me :)

trip to deep cove

17 Sep

… oder wie uns ein ausflug in die natur neue klamotten und eine handtasche bescherte ;)

als wir uns am labor day zu einem ausflug aufmachten, wussten wir noch nicht, was uns dieser tag so alles bescheren sollte.
hier die kurzfassung:

da wir an sonn- und feiertagen meinen monthly pass auch zusammen nutzen können und soweit fahren können, wie wir nur wollen, nutzen wir das ziemlich häufig aus und fuhren dieses mal nach deep cove. dort begrüßte uns ein sehr kleines, malerisches aber auch sehr touristisches städtchen direkt am meer.
von dort aus gingen wir auf dem baden powell trail den weg hinauf bis zum quarry rock – die aussicht lohnte sich wirklich und machte den „anstrengenden“ anstieg wieder wett…
oben war es soo schön, dass wir dort verweilten, ein kleines picknick machten und karten spielten, bevor wir uns wieder an den abstieg machten…

auf unserer fahrt nach hause bequasselte ich felix so lange, bis er schließlich nachgab und wir noch ins pacific centre schauten, da ich mir eine grooooße handtasche kaufen wollte, in der ich mein lunch usw. für meine erste arbeitswoche bei den familien verstauen konnte.

ich muss dazusagen, dass es sich immer ein bisschen komisch anfühlt, wenn man den ganzen tag in der natur verbringt und kaum menschen zu gesicht bekommt und man dann abends wieder in die stadt hineintaucht, wo einen die vielzahl an menschen fast überspült…

ich ging also in den american eagle outfitters hinein – felix wartete im gang, bei all den anderen männern und den fernsehern ;) – und wunderte mich doch etwas mehr als sonst über die vielen menschen und die langen schlangen an den kassen und umkleiden. ich hatte meine tasche schnell entdeckt und stellte mich an der endlos schlange an. ich musste dann doch ein bisschen staunen, da ich dann nämlich statt $40 nur §20 bezahlte, aber warum nicht – vielleicht war heute ja mein glückstag…

wir waren schon fast aus der mall raus, als ich felix von meinem glück erzählte und wir uns nochmal zum laden umdrehten. erst da sahen wir die zigtausend schilder – die ich wohl vorher in meinem tunnelblick nicht wahrnahm – die die kunden darauf hinweisen sollten, dass aufgrund des labor days heute ALLES (außer tiernahrung ;)) nur die hälfte kostet.

da ich einen schnäppchenliebhaber an meiner seite habe, mussten wir dann natürlich nochmal rein und auch mal in der männerabteilung schauen… und was soll ich sagen: ich hab eine handtasche gebraucht und eine gekauft! felix brauchte eigentlich nichts und kam mit einem pullover, einer hose und nochirgendetwas aus dem laden wieder heraus… tssss…

was soll man also sagen: hätten wir gewusst, dass viele läden an labour day so viel rabatt geben, dann hätten wir uns sicherlich an diesem tag entschieden trotzdem nach deep cove zu fahren :)

whistler… wir kamen, sahen und die autovermietung siegte

10 Sep

vor circa zwei wochen hatten wir erneut besuch: chris (ehemaliger mitbewohner von felix) und seine freundin susi besuchten uns und wir entschlossen uns, ein auto zu mieten, um uns whistler anzuschauen.
soweit so gut…

als wir das auto dann hatten, holten wir die beiden vom hotel ab und los ging es richtung whistler…

unser weg führte uns entlang des sea-to-sky highways, der erst zu einem der fünft schönsten roadtrips der welt gekürt wurde. auf dem hinweg konnte ich das irgendwie gar nicht so bestätigen (mag wohl auch daran gelegen haben, dass ich die hälfte des weges verschlief ;)), aber dafür machte der weg zurück dann alles wett – aber stop: es ging ja um whistler und nicht um unseren weg dorthin… obwohl der so schön war, dass wir bestimmt siebenmal anhielten, um die landschaft, den blick oder ein kleines abenteuer zu genießen :)

whistler selbst ist eigentlich nichts anderes als ein großes „dorf“, dass sich ganz dem sommer- und wintersport verschrien hat. überall sieht man touristen und einheimische, die hiken oder biken, in den dutzenden cafes oder restaurants verweilen oder einfach nur shoppen gehen…

wir entschlossen uns, nach einem ausgiebigem spaziergang durch die stadt, ein bisschen im wald spazieren zu gehen, um schließlich zu einem der wunderschönsten kleinen seeen zu gelangen, die ich hier so gesehen habe – desktophintergrundwürdig :) oder aber einfach: potzblitz wie schön :)

an dem see machten wir pause und fuhren dann schließlich mit einem kostenlosen shuttlebus zurück in die stadt, wo wir dann aßen, bevor wir uns auf den rückweg machten… und der rückweg lohnte sich mal so richtig… aber ihr seht es ja selbst – an fast jedem platz wollte man am liebsten einfach bleiben und verweilen, aber da die sonne unterging, wollten wir natürlich auch noch so viel wie möglich sehen…

als wir dann wieder auf der brücke in richtung vancouver waren, war es schon so dunkel, dass uns die stadt mit ihren tausend lichtern empfing und schluckte und wir nur noch in unseren gedanken und träumen an diesen ausflug zurückdenken konnten – oder aber, wenn wir uns die tollen fotos ansehen :)

ach ja: wenn ihr euch jetzt fragt, warum die überschrift so lautet wie sie lautet: fragt lieber nicht – darauf bin ich nicht gut zu sprechen :)

ps: in nächster zeit werdet ihr wohl nicht ganz so viel von uns hören, da wir jeden tag arbeiten und daher nicht ganz soviel zeit haben immer ausflüge oder trips zu unternehmen… aber sobald was interessantes ansteht oder stattfand, werdet ihr natürlich informiert…

pps: bald folgt mein kleiner guide zu vancouver und seinen verschiedenen stadtteilen, damit ihr euch ein bisschen orientieren könnt :)

i’m a nanny…

2 Sep

…über meinen neuen job als nanny hier in vancouver:

wie manche von euch ja schon bereits mitbekommen haben, hab ich meinen job bei oyama aufgegeben, um nun full time als nanny zu arbeiten. ich arbeite nun jeden tag von morgens bis abends, montag bis freitag bei zwei sehr netten familien in dunbar – einem sehr schönen stadtteil vancouvers.

die familie priebe konnte ich letzte woche schon mal kennenlernen, da ich bereits letzte woche dort angefangen habe zu arbeiten, wohingegen die familie isac gerade noch im urlaub ist und erst zum schulanfang wieder da sein wird.

jeden morgen ab 8:45am bin ich bei den priebe’s, die ich schon jetzt in mein herz geschlossen habe. heather und barton – die eltern – sind beide von vancouver island und leben seit vielen jahren hier in vancouver. die beiden haben drei ziemlich aufgeweckte kinder: em (emily, 7), ty (tyler, 5) und jess (jessica, 3), wobei ich die älteren beiden ab nächster woche leider kaum mehr sehen werde, da für sie schule/kindergarten beginnt.

ich kümmere mich hier hauptsächlich, da beide eltern arbeiten, um die kleine jessica, ein quirliges, blondgelocktes mädchen, mit dem es nie langweilig wird. sie liebt die farbe rosa, lila und pink, zieht sich am tag mindestens 7mal um und ihre barbies sind ihr ein und alles ;) passt irgendwie ;)

um die mittagszeit hüpfe ich dann schnell über die straße und „arbeite“ dann bis 6pm für die isac’s. das sind heather und george mit ihren vier kindern (2 jungs und dann noch kleine 2-jährige zwillinge (mädchen und junge) – leider kann ich mir hier die namen noch nicht wirklich merken…)
hier ist es so, dass die mama eigentlich immer zuhause ist. sie ist aber mit den vier kindern ganz gut beschäftigt und kann meine hilfe gut gebrauchen…

mit der wahl meines neuen jobs bin ich echt sehr glücklich, da dieser mir neben einer geregelten arbeitszeit auch full time und gute bezahlung verspricht – außerdem liebe ich kinder über alles und ich freue mich sehr auf die bevorstehende zeit…

wenn ihr euch jetzt fragt, was felix so macht:
felix liebt immernoch bier und ist daher auch immernoch sehr glücklich mit seiner arbeit im liquor store ;)