norvan falls @lynn headwaters regional park

14 Mrz

letztes wochende machten wir uns auf den weg zu den norvan falls – wasserfällen im lynn headwaters regional park…

schon in der früh brachen wir auf, nahmen den ersten seabus nach north vancouver und machten uns bei herrlichem wetter auf den langen weg zu den norvan falls. der year-round trip war supertoll, aber es lag auch noch massenhaft schnee in den höheren ebenen, so dass unser hike ab uns zu auch durchaus zur rutschpartie mutierte ;) ab einem bestimmten punkt mussten wir uns dann in sogenannte „hikers register“ zettel eintragen, um unseren hike fortzusetzten. da es immer mal wieder zu unfällen oder verletzungen in den bergen und weiten kanadas kommt, oder man sich schlichtweg verirrt und nicht mehr zurückfindet, wird an jedem anspruchsvollerem trail gebeten, sich vorher einzutragen.

also all sowas wie namen, weiviele leute dabei sind, wann man gestartet ist, wann man circa zurück sein will und wohin man aufbricht. auch notfalladresse, telefonnummer usw. werden abgefragt. diesen zettel wirft man dann in den dafür vorgesehenen briefkasten und behält einen kleinen abschnitt bei sich! wenn man wieder zurückkehrt, muss man den zweiten abschnitt einwerfen, damit die abends bei der auswertung sehen, dass alle hiker am heutigen tag gut und sicher zurückgekehrt sind. sollte man einen anderen weg einschlagen, also nicht mehr an gleicher stelle vorbeikommen oder schlichtweg vergessen, den zweiten abschnitt einzuwerfen, kann man die telefonnummer auf dem abschnitt wählen und bescheid geben. sollte das allerdings nicht bis am nächsten morgen geschehen, werden suchtrupps losgeschickt!

unser weg führte uns also über unterholz, wälder, freiflächen, durch bäche und flüsse (jaaa, manchmal wanderten wir durch flussläufe – allerdings keine trocken und ich war selig, dass ich mit meinen gummistiefeln unterwegs war) eisflächen bis hin zu den wasserfällen, die allerdings wenig spektakulär ausfielen – was wohl auch daran lag, dass wir mittlerweile auch schon so einige gesehen haben…

der rückweg lief flüssiger, vor allem, da ich inzwischen herausgefunden hatte, wie man durch das herabrutschen von eisflächen in gummistiefeln zügig und ohne zu fallen vorankommt ;)

gegen ende unserer tour machten sich dann aber doch die 20 zurückgelegten kilometer bermerkbar und wir waren froh, wieder im bus zurück nach vancouver zu sitzen. vor allem wenn man von der skyline vancouvers so begrüßt wird, wie ihr auf dem foto sehen könnt :)

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