we made it – we reached the states

2 Mai

hallo ihr liebsten…

wir sind gestern abend in portland angekommen und haben heute den ganzen tag schon damit verbracht die stadt zu erkunden, zu entdecken und zu genießen… aber schön der reihe nach:

als wir gestern vormittags, nachdem wir die letzte nacht bei heather und den kids verbrachten, endlich alle letzten erledigungen abgehakt hatten (unter anderem statteten wir unserem zuhause in west end noch einen letzten kleinen besuch ab – mehr oder weniger unfreiwillig, da ich beim auszug vergessen hatte, der vermieterin die schlüssel zurückzugeben ;)), fuhren wir gegen mittag also richtung amerika…

genießen konnten wir den weg dahin aber nicht wirklich, da felix schon bereits nachdem wir aus vancouver raus waren das schwitzen und zittern anfing.
„lassen die uns überhaupt in die usa?“ „unser kanadisches visum läuft aus!“ „was, wenn wir umkehren müssen?“ usw, usw, usw…

an der grenze angekommen ging dann das nervöse flattern weiter:
„schau, da kommen sie schon mit den hunden!“ „vielleicht fängt der gleich an zu bellen und die ziehen uns aus dem auto!“
(es war vielleicht nicht wirklich gut, am abend vorher noch border patrol auf national geopraphics zu schauen ;))

und komischerweise war ich zu dem zeitpunkt noch die ruhe selbst! NOCH!
denn was sollen die hunde und die vier grenzpolizisten uns schon tun?! und überhaupt… wir sind nette kerlchen und haben uns soweit auch noch nichts zu schulden kommen lassen…

jaaa, das dachte ich bis zu dem zeitpunkt als die tussi am grenzkontrollpunkt schon etwas genauer nachhakte…
„was wollt ihr hier?“ „wem gehört das auto?!“ „was macht ihr mit dem auto, wenn ihr wieder nach deutschland fliegt?“ „wie lange wollt ihr reisen?!“ „wo habt ihr das geld her?!“ „macht mal die hintertüren auf, ich will mal reinschauen!“, um nur ein paar der fragen zu nennen… und das alles nur, um uns danach in das büro weiterzuschicken, in dem man seine greencard beantragt…

dort warteten wir dann ein bisschen, bis wir aufgerufen wurden und mussten dann erneut etliche fragen über uns ergehen lassen… unter anderem woher wir uns kennen, ob wir zusammen hierher kamen, warum wir aus kanada kommen? was wir alles dabei haben (wo sich dann herausstellte, dass unsere 4 mitgebrachten äpfel „illegal“ hier waren?!) und so weiter… als der officer dann wohl entschied, dass wir ein nicht so wirklich großes übel für amerika darstellen, ließ er uns alles nochmal schriftlich in eine art fragebogen eintragen.

es stellte sich dabei heraus, dass wir mittlerweile doch schon zu lange fernab unseres heimatlandes leben – felix hatte probleme den fragebogen (extra auf deutsch!) auszufüllen. der officer hatte geduld und dann wohl doch noch seinen spaß mit uns und brüllte seinen kollegen zu: „I’ve some germans over here who are not able to get through a german version – they need a english version – or better a canadian one!“ ;)

als das erledigt war, rief er seine kollegin, die mit unserem autoschlüssel verschwand, uns anwies im inneren des gebäudes zu bleiben während sie unseren van durchsucht. natürlich hat er ihr noch davor von den äpfeln erzählt, die wir ja nicht rechtmäßig dabei hatten und die eliminiert bzw. beschlagnahmt werden müssten…

ich muss sagen, es war ein ziemlich komisches gefühl zu wissen, dass da gerade fremde leute dein eigentum durchsuchen und man wusste auf einmal nicht mehr wirklich, ob man alles angegeben hat, ob man doch was dabei hat, was zum problem werden könnte oder, oder, oder…

nach endlos langen 10 minuten, in denen dann auch ich nervös wurde, kam sie wieder und rief uns nur zu: „you’re fine – good to go!“ puuuhhh…

ach ja, by the way: die äpfel durften wir dann auch behalten, denn sie hatte sie in einer tüte gefunden, die die äpfel als kanadische äpfel auswies und es war daher kein problem sie mit in die staaten zu nehmen!

nachdem wir dann den letzten kontrollpunkt passiert hatten und uns auf dem highway richtung portland befanden, konnte felix nicht mehr an sich halten und schrie und plärrte so laut „juchu…“, dass es ein wunder wäre, wenn man es nicht bis nach deutschland gehört hätte :)

das nächste mal jubelte er erst dann wieder so laut, als wir an einem rastplatz im safeway waren und er dort die tollsten craft beers  kaufen konnte – in einem supermarkt!!! amerika – wir kommen :)

DSC09951

ps: jetzt sind wir gerade in portland und brechen übermorgen richtung hood river auf :) bis dahin: gute reise…

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