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4th to 6th week – malibu to orcas island

14 Jun

we’re back in vancouver!

leider bin ich in letzter zeit überhaupt nicht mehr dazugekommen, weiter über unsere reise zu bloggen. das kommt vor allem daher, da wir einfach selten internet UND strom gleichzeitig hatten, und da war dann immer das abwägen: jetzt zu starbucks, um nen blogbeitrag zu schreiben, oder lieber noch städte anschauen, am strand liegen, am campfire sitzen oder weiter zu reisen und starbucks hat leider sehr, sehr selten gewonnen ;)

… und außerdem haben wir dann zuhause auch noch was zu erzählen… :)

so ein trip ist einfach echt krass – man taucht in eine komplett andere welt ein, in der man zeit und raum vergisst – alles in allem war unsere reise durch die usa, die sich ja bis nach san diego, an die grenze mexikos zog, einfach ein riesengroßes abenteuer und das allerbeste, was uns je passieren konnte…

jetzt sind wir zurück in kanada (zum glück haben sie uns wieder reingelassen…) und nach einem kurzen pitstop geht es morgen früh auch schon wieder los – der zweite teil der reise ruft… BRITISH COLUMBIA…
es muss jetzt in den nächsten stunden nur noch schnell die ungefähre route geplant werden und dann sind wir auch schon wieder abfahrbereit ;)

bloggen wir wahrscheinlich im hinterland kanadas noch etwas schwieriger werden, aber ich versuche es…

ansonsten meld ich mich erneut, wenn wir wieder in vancouver eintrudeln (voraussichtlich in drei wochen) und hier noch ein paar fotos quer beet für euch von unseren letzten drei wochen…
viel spaß und bis bald,

susa

ps: never grow up – believe in magic!

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2nd week – arcata to santa rosa

24 Mai

… oder wie sich innerhalb einer woche mein allgemeiner gemütszustand von richtig schlecht in sehr gut zurückverwandelte – dank santa rosa und san francisco :)

arcata/eureka (8)
nach einer wunderbaren ersten woche und unserem unvergesslich schönen tag auf dem gold bluffs beach campground ging es nach arcata, einer kleinstadt, von der wir beide zu anfangs dachten, dass diese uns besonders gut gefällt! eine alternative stadt, in der so ungefähr alles grün ist, was man sich nur vorstellen kann. die städtische müllabfuhr fährt mit solarautos, die meisten häuser nutzen alternative energien und an der dort ansässigen uni wird jährlich studenten nachhaltigkeit und ökologie gelehrt! super, dachte ich noch am morgen, als wir aufbrachen… das wird sicherlich interessant und cool…

doch leider war arcata genau das gegenteil. wir kamen dort an und waren umgeben von richtigen freaks… aber nicht nur irgendwelchen, die waren einfach alle echt fertig! überall hupten autos, weil mal wieder einer derjenigen bei einer roten ampel aufs autodach sprang, auf der hauptstraße spielten „väter“ mit ihren kleinsten fighten und rollten sich auf der straße, sprangen gegen hauswände und ähnliches…
da auch noch nebensaison ist, waren kaum touristen da und man fühlte sich so unwohl wie man sich eben nur fühlen konnte! vorher noch beseelt von der idee in dieser stadt im auto zu nächtigen, wollte ich nach einem mittagessen dort nur noch eines: WEG!!! und das lieber früher als später! am besten: SOFORT!

also fuhren wir noch am selben nachmittag weiter nach eureka! auch diese stadt war einfach nur weird und außer der kleinen altstadt, die echt ganz nett war, verschwamm auch diese stadt für mich zu einem ort, den ich einfach nicht ausstehen konnte. überall komische menschen, die einen komisch anschauten und wir mussten nun wohl oder übel auch noch dort übernachten, da es schon langsam dunkel wurde. natürlich lag es in eureka auch vor allem an dem nebel, der einfach auf die stimmung drückte, und auch dran, dass dieser ort ab 6 uhr einfach wie ausgestorben war und man nicht wusste, was man jetzt bis zum einbruch der dunkelheit noch groß machen sollte… da entdeckten wir durch zufall winco, einen der größten und günstigsten supermärkte… hier vertrieben wir uns also die zeit, bis wir unsere schlaflocation im dunkeln aufsuchen konnten…

roadtrip – du machst mich fertig!

 

fort bragg/mendocino (9-10)
wir verließen also direkt in der früh gegen 6 eureka richtung mendocino und fort bragg, was weiter unten an der westküste liegt. auf unserem weg dorthin fuhren wir durch die allerschhönste landschaft und natürlich ließen wir uns auch den drive-thru tree park nicht entgehen… für den stolzen preis von $5 kann man mit seinem auto durch einen lebenden redwood baum fahren – das klingt cooler, als es tatsächlich war ;) das beste war aber ein typ aus texas, der mit seiner nagelnauen corvette zwar auch die $5 bezahlte, sich dann aber nicht traute durch den baum zu fahren, sondern außen herum fuhr und sich dann so davorstellte, dass seine frau ein foto machen konnte, auf dem es so aussah, als wäre er durchgefahren :)

zu mendocino lässt sich nur soviel sagen: trotz des nebels und der ganz besonderen stimmung, die dort herrschte (vielleicht auch gerade deshalb), verliebten wir uns sofort in diesen kleinen malerischen ort an der rauhen küste nordkaliforniens. der ort ist nicht groß und hat vielleicht 1000 einwohner, aber die alten häuser und die großen grundstücke mit ihren weißen holzzäunen machen es einmalig. hier war es sogar richtig schön, dass eben noch nicht wirklich viele touristen da waren und so konnten wir entspannt durch die kleine stadt schlendern, die wir am nächsten morgen nochmal bei schönstem sonnenschein sehen sollten…

unsere nacht verbrachten wir auf einem campground zwischen den beiden städten mendocino und fort bragg und hier erlebte ich das erste mal, was es heißt wirklich auf einem roadtrip zu sein: ich freute mich sehr auf eine heiße dusche, doch leider konnte ich in diesem campground die dusche nicht wirklich genießen. in den beiden frauenduschen krabbelte das geziefer nur so rum und bei einer dusche kam kein heißes wasser… also musst ich wohl oder übel bei den männern duschen. auch dort hingen über meinem duschkopf 2-3 spinnen und eine begann sich ständig abzuseilen und wieder hochzuziehen… ich glaube das war die erste heiße dusche auf unserem roadtrip, bei der ich kein geld mehr für heißes wasser nachwerfen musste ;)

so langsam brauchte ich mal wieder positive erlebnisse…

und da waren sie auch schon: als wir am nächsten tag den big river entlang wandern wollten, dauerte es ganze 2 minuten, bis sich meine stimmung noch mehr aufhellte – das war nämlich, als felix rief:
„oh scheiße! wir haben schon wieder einen platten – im selben reifen!“
ja, das nenne ich ein positives erlebnis! das einzige was mich jetzt noch aufmunterte war die tatsache, dass ich vorausschauend in bend 2 von den fix-a-flat flaschen kaufte! also gingen wir nur ein bisschen spazieren und machten uns dann so schnell wie möglich dran, irgendeine werkstatt zu finden, die uns zwei neue reifen aufziehen konnten!
lange rede, kurzer sinn: wir fanden eine werksttt, die noch 2 reifen für unseren van da hatten und sie uns in einer halben stunde draufmachten. währenddesen schlenderten wir durch fort bragg und dort kam dann auch das glück zurück. als wir am botanischen garten vorbeikamen, hatte der gerade heute freien eintritt und so sahen wir uns den gigantischen park, mit eigenem strandzugang an und versuchten auszublenden, was uns die zwei reifen für ein loch in unsere reisekasse fressen würden :/

nach einem ausgiebigen strandspaziergang am glass beach (tausende von abgerundeten buntglasscheiben bildeten den „sand“) und einem essen, das wir mit dem campingkocher am strand zu uns nahmen, konnten wir an diesem abend auch noch wale und robben im meer spielen sehen, einen schwarm pelikane an uns vorbeiziehen und die welt sah schon wieder viel besser aus!

alles wird gut, susanne!

 

sonoma coast (11)
am nächsten tag, nach einer weiteren nacht im auto, machten wir uns auf den weg an die sonoma coast. dort wollten wir vor allem die beiden orte jenner und bodega bay anschauen. in jenner machten wir einen kurzen stop, bevor wir auf dem campground nahe bodega bay ankamen. dieser campground war echt toll – obwohl wochenende war und jeder spot am abend besetzt war, so sah und hörte man doch recht wenig voneinander und wir genossen die lage direkt in den dünen der bodeag bay. am nachmittg entschlossen wir uns zu einer dünenwanderung aufzubrechen und auf unserem weg ans meer konnten wir unter anderem rehe grasen sehen, hasen hoppelten um uns herum und als wir am sehr windigen (und kalten!) strand ankamen, kamen uns auch noch drei reiter auf ihren pferden entgegen… der strand war super – zwar nichts zum sonnenbaden – aber ein sehr natürlicher, wilder und stürmischer strand und wäre es nicht so windig gewesen, so hätte man dort lange zeit verbleiben können.

am abend wurde es dann aber ziemlich kalt und wir mussten uns am feuer wärmen. da uns das feuerholz ausging, schlüpften wir an diesem abend schnell in unser „zelt“ – den van ;)

santa rosa (12-13)
nachdem wir am morgen noch mal schnell umsonst duschten (nicht wie üblich mit coin-operated hot showers), machten wir uns nach einer kleinen rundfahrt durch bodega bay, wo wir das beste clam chowder überhaupt aßen) auf unseren weg nach santa rosa. santa rosa liegt im landesinneren und das bedeutete, dass sich das wetter schlgartig von neblig in 30°C und sonne pur verwandelte.

dort angekommen spürte man das erste mal so richtig den spanisch-mexikanischen einfluss, was sich in den menschen, den häusern und der lebensart widerspiegelte! nachdem wir unseren campground aufgesucht hatten und uns für nen coolen platz nahe des spring lake entschieden hatten, umwanderten wir einmal den see und genossen die sonne, bevor wir gegen abend in die innenstadt fuhren, um russian river brewing company zu besuchen! außerdem buchten wir noch recht kurzfristig und spontan ein motelzimmer für 2 nächte in san francisco, bevor wir am campfire würstchen und s’mores grillten ;)

am nächsten tag entschlossen wir uns spontan noch einen tag hier zu bleiben, verlängerten den campground und chillten einfach mal den ganzen tag am strand, schlenderten durch die kleine, aber schöne, innenstadt und genossen das nichtstun und die planung und vorfreude auf eines unserer highlights unseres trips – wenn es das überhaupt gibt…

san francisco – wohin wir am nächsten tag aufbrechen werden!

 

es folgt der beitrag:
san francisco (14-16)
santa cruz (17)
monterey (18-19)
cambria (20)
santa barbara (21-22)

1st week – portland to redwood national and state parks

13 Mai

hallihallo ihr liebsten…

ich weiß, es ist jetzt schon fast zwei wochen her, dass wir auf tour sind, aber leider war oder ist es mir erst jetzt möglich euch teilhaben zu lassen. internet hatten wir zwar an manchen orten ab und zu, aber dann einfach keine steckdosen, um den laptop anzuschließen… kein wunder – wenn wir campen waren, dann meistens in national oder state parks und da konnten wir froh sein, wenn wir ab und zu heiße duschen hatten ;)

hier nun ein kurzer erster wochenrückblick, da wir schon wieder am aufbrechen sind und es in einer stunde weitergeht nach san francisco…

portland (tag 1-3)
unser erster stop führte uns nach portland in oregon. und diese stadt hatte es uns bereits angetan, als wir am ersten abend dort eintrudelten. wir fanden eine nette wohngegend zum abstellen unseres van und schlafen in unmittelbarer nähe eines ziemlich coolen viertels, durch das wir auch erstmal schlenderten und streunerten, bevor es uns dann auch schon in unser bettchen zog. die erste nacht war für uns beide gewöhnungsbedürftig und trotz rundum vorgezogener vorhänge war es schon ein komisches gefühl mitten auf den straßen amerikas im auto zu nächtigen :)

die nächsten paar tage trieben wir uns also durch die stadt und probierten uns durch sämtliche food trucks, craft beers, schauten uns die verschiedensten neighbourhoods an, gingen spazieren, schlenderten durch den rose und japanese garden und genossen die sonne portlands :) natürlich mussten wir auch ein paar der abgedrehten doughnuts von voodoo doughnuts probieren, die echt gigantisch gut und einzigartig waren (felix musste seinen leider wieder ausspucken, da er einen „überraschungsdoughnut“ gewählt hatte, der mit irgendeinem abgefahrenem scharfen zeug gefüllt war.. :) ich war mit meinem raspberry romeo’s und meinem miami vice berry sehr gut beraten ;))

bevor wir dann weiterfuhren nach bend (oregon) schauten wir uns noch den crystal springs rhododendron garden an, besuchten mit hopworks einer der vielen brauereien auf felix‘ liste und aßen eine poutine american style ;), bevor wir zur belmont station fuhren, eine runde im park chillten und dann in das viertel um die hawthorne street fuhren, um uns dort nen platz für die nacht zu suchen und durch eines der hipster viertel zu streunern…
ziemlich cool alles – unser letzter stop am letzten abend in portland war das sour house, die die unglaublichsten biere machen und mein absolutes favourite war das chocolate bourbonic und das apple cinnamon – yammy ;) portland is eine echt schöne stadt und vielleicht kommen wir auf unserem rückweg hier noch einmal vorbei ;)

 

bend (4-5)
auf unserem weg nach bend fuhren wir auf einer der schönsten straßen und man konnte alle paar meter stehen bleiben, um die aussicht zu genießen… der columbia river war unser ständiger begleiter bis wir nach hood river kamen, einem der windsurf hotspots direkt am fluss – kann man sich gar nicht wirklich vorstellen, bis man dort aussteigt und einem der wind nur so um die ohren fegt. auch die abertausend parkplätze, die zu dieser zeit noch leer waren, lassen darauf schließen, dass hier im sommer die hölle los ist… nach einem kurzen stop ging es weiter an alpacas, obstplantagen, pferden, kühen und farmen bis wir die allertollsten blicke auf den mount hood hatten, der direkt vor uns lag, bzw. den wir umfuhren… im reiseführer konnten wir lesen, dass man beim autofahren aufpassen soll, nicht von der straße abzukommen beim vielen staunen und berg anschauen ;)

bend selbst ist eine kleine, aber echt schöne stadt am deschutes river und wir haben uns von anfang an dort wohlgefühlt. auch hier ging es durch die innenstadt, die sich mit einem dazugehörigen park, rund um den fluss ansiedelt, bevor wir zum abendessen in die deschutes brewing company einkehrten – lecker… der nächste tag war etwas ereignisreich – hier die kurzfassung:
wir wollten einen tag einfach nur am see chillen und fuhren los, doch die zufahrtstraße war leider noch gesperrt, weil sie noch vom schnee freigeräumt werden musste (bei circa 26°C!). also fuhren wir etwas planlos durch die gegend und suchten eine schöne stelle zum relaxen… wir fanden auch eine, aber dahin ging es nur eine ziemlich krasse schotterstraße ungefähr 20 meilen durch den wald – nur so viel: es lohnte sich! wir dachten aber etwas anders, als wir am abend feststellten, dass wir nen platten reifen hatten!!! da sonntag war, konnten wir nichts mehr machen, als wie fix-a-flat spray in den reifen zu sprühen und am nächsten morgen den reifen fixen zu lassen – oh man!
das verlief aber relativ problemlos und wir zahlten nur $16 für unseren reparierten reifen – hoffen wir also, dass sowas nicht öfters vorkommt und schotterstraßen waren nun für uns auch tabu! goodbye bend – es war trotzdem schön!

 

jedediah smith redwoods state park (6)
endlich kamen wir an die küste kaliforniens – wir erreichten die redwood national and state parks! und quartierten uns im jedediah smith redwoods state park ein. hier war es sehr viel kälter und nebliger und wir mussten uns erstmal an das kühle wetter gewöhnen. der park war super, lauter sehr alte und unglaublich große bäume – wir konnten nur staunen… unser campground lag direkt am smith river und wir saßen an unserem ersten lagerfeuer und grillten, bevor wir erschöpft ins bett fielen…

am nächsten vormitttag wanderten wir noch durch die redwoods und waren sehr beindruckt, wie groß und mächtig und vor allem alt diese bäume doch sind und wie lange sie hier schon auf diesem planeten erde verweilen…

gold bluffs beach cmpground (7)
mit abstand die beste entscheidung, die wir bisher getroffen hatten…

eigentlich brachen wir auf, mit dem ziel zu einem anderen campground zu fahren, da wir diesen aber verpassten, und beim umkehren merkten, dass wir die lage auch gar nicht so toll fanden, entschlossen wir uns spontan zum gold bluffs beach campground zu fahren – auch weil dieser direkt am meer lag und ihn uns auch schon moritz, felix‘ bruder, empfohlen hatte…

leider musste man bis dorthin erneut eine schotterstraße nehmen, die circa 12 meilen durch den wald führte und unseren plan zunichte machte, am selben tag noch was anderes anzuschauen. wenn wir diese straße erstmal hinter uns haben, wollten wir sie nicht am gleichen tag nochmal zurück ;) und das wollten wir eh nicht mehr, als bald wir nämlich den campground sahen… wahnsinn!
wir suchten uns nen spot direkt am meer zwischen den dünen und konnten glücklicher nicht sein – auch das bewölkte wetter konnte uns die laune nicht verderben – nicht mal die solar duschen…

als auch noch eine herde elche an unserem campground vorbeizog, die wir schon auf unserem hinweg kurz sahen, konnte mich niemand mehr hier weglotsen! wie cool is das denn! also verbrachten wir den ganzen tag mit lesen, grillen, am feuer sitzen, am meer liegen und die elche beobachten, die auch schon mal neugierig den campground untersuchten und man sich nicht schrecken durfte, wenn sie dir auf einmal über die schulter schauen! und die schilder an der straße 12 meilen vorher warnten einen ja bereits vorher: „you’re entering elk country!“

 

oh roadtrip – du machst uns glücklich…

es folgt der beitrag:
arcata/eureka (8)
fort bragg/mendocino (9-10)
sonoma coast (11)
santa rosa (12)
san francisco (13-16)

unser jahr 2012…

30 Dez

aufregend, verrückt, komisch, ungewohnt, neu, spannend, einzigartig, bewegend, lustig, überwältigend – einfach AWESOME und vieles mehr…

… im jahr 2012 hat sich viel getan in unseren beiden leben :) wir haben beide anfang des jahres unser studium beendet und uns dann von coburg aus nach vancouver, kanada, aufgemacht, um dort ein jahr zu verbringen. ein jahr das bisher alles übertraf, was wir uns so vorgestellt haben…

wir haben beide einen (oder mehrere) jobs gefunden, die uns spaß machen, dennoch aber nicht so sehr fordern, so dass wir auch ständig entdecken, unternehmen oder erleben können.

wir haben liebe menschen gefunden, mit denen wir unsere zeit verbringen, zum fußball gehen, in pubs unterwegs sind oder einfach nur beisammen sind.

wir haben allerliebste menschen zuhause gelassen, die auch viel an uns denken, obwohl wir gerade nicht da sind (uns zu weihnachten zB die allertollsten sachen, fotos oder karten schickten) und die sich freuen, immer mal wieder was von uns zu hören :)

und wir haben natürlich uns – und das funktioniert auch erstaunlich gut, obwohl wir nun seit einem halben jahr wie gesagt in einem 1-zimmer appartment leben und sehr viel zeit miteinander verbringen. aber das macht großen spaß und ist super… :)

all das machte unser jahr zu einem der besten jahre überhaupt und wir hoffen und wünschen uns, dass auch das neue jahr 2013 wieder so einiges für uns bereithält… davon werd ich selbstverständlich auch im neuen jahr wieder berichten und euch somit an unserer außergewöhnlichen und einzigartigen erfahrung ein stück weit teilhaben lassen…

jetzt bleibt mir/uns nur noch EUCH allen einen guten rutsch und alles erdenklich gute und liebe für das jahr 2013 zu wünschen und mögen sich all eure vorsätze und hoffnungen erfüllen. und ihr wisst ja: ihr seid alle herzlich willkommen, falls ihr uns im neuen jahr besuchen kommen möchtet – in einer der schönsten städte der welt…

folgendes zitat möchte ich euch für 2013 mit auf den weg geben:

„in 20 jahren wirst du dich mehr ärgern über die dinge, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast.
also wirf die leinen und segle fort aus deinem sicheren hafen.
fange den wind in deinen segeln.
forsche.
träume.
entdecke.“

mark twain
und irgendwie auch larissa ;)

last whitecaps game – costume party afterwards

31 Okt

letzten samstag war das letzte heimspiel der vancouver whitecaps und da es gleichzeitig auch um die historische chance ging als erste kanadische mannschaft überhaupt an den playoff spielen teilnehmen zu können, durften wir uns das natürlich nicht entgehen lassen. außerdem sind die whitecaps natürlich auch irgendwie zu unserem zweit-, dritt- oder viertverein geworden und ein fußballnachmittag in der amerikanischen liga ist immer noch besser wie gar kein fußball ;)

außerdem hatten wir tickets für die after costume party im cellar und bei dem ganzen halloween hype hier kann man gar nicht anders als sich auch zu verkleiden… schon wochen im voraus gibt es überall halloween parties und man muss sich nicht wundern, wenn einem auf der straße seltsame gestalten entgegenkommen – zu jeder tages- und nachtzeit. und letzten sonntag waren wir diese gestalten…

schon um zwei uhr nachmittags zog es uns ins doolins, der stammkneipe der southsiders, um dann gemeinsam ins stadion zu ziehen…

natürlich waren alle verkleidet und der marsch zum stadion war somit noch lustiger als sonst…

kommentare zu dem spiel kann man sich eigentlich sparen… wie man es von daheim gewohnt ist, verloren sie das spiel natürlich und somit mussten wir noch das ergebnis von seattle abwarten… erst als diese ihr spiel gewannen war es dann soweit und wir konnten alle zusammen ausgiebig feiern! playoff spiel also jetzt gegen L.A. galaxy und ab in den cellar!

dort ging es dann auch recht lustig zu – eigentlich eher wie an fasching – und der höhepunkt der party war defintiv der, als ein kleiner, komisch aussehender mann die treppen herunter kam und alle spontan das singen, klatschen und sonstwas anfingen… carl valentine war da!!!

carl wer? was? okay… – waren auch meine ersten gedanken, die ich natürlich auch gleich ausplaudern musste und mir felix und iain dann schließlich gleichzeitig zuraunten, dass dieser typ eine legende der vancouver whitecaps ist und dass das ungefähr so wäre, wie wenn marek mintal hereinspaziert käme…

aaaahhhhhhhhhhhhhhh… sagt das doch gleich :) verstanden ;)

leider war diese echt ausgeflippte, tolle und feuchtfröhliche party an einem sonntag und somit brachen die meisten – wie auch wir – auch schon etwas früher wieder auf… aber ihr wisst ja: wenn’s am schönsten ist…

ps: wer erraten sollte, als was felix sich verkleidet hat, verdient meinen respekt ;)

das gummistiefelchen

28 Jul

… oder ein trend der eigentlich gar keiner ist!

findet man in deutschland tendenziell sehr wenige menschen, die an regentagen sich tatsächlich erlauben in gummistiefeln herumzulaufen (was für komische blicke man da schon mal erntet) gehört der gummistiefel – vor allem bei dem weiblichen geschlecht – so zum alltäglichen outfit bei regen, wie der regenschirm.

gummistiefelchen werden hier sogar freilaufend (also ohne regen und regenschirm) gesichtet und erfreuen sich bester laune und gesundheit. allerdings gibt es den schuh hier selten in kunterbunt oder in lilablassblaukariert – er hält sich hier eher dezent zurück, passt sich seiner umegbung an.

allerdings findet man schon auch einmal stiefelchen, die den anderen zeigen wollen: seht her, ich bin nicht aus pleasantville und leuchte in schönstem rot…

der gummistiefel ist hier eben nicht der alte stiefel, den kaum jemand beachtet – nein hier ist er/sie DAS stiefelchen, dass sich so elegant, so selbstverständlich und so dezent und zurückhaltend seinen weg durch die regnerischen straßen vancouvers bahnt und dabei trotzdem glänzt als wäre schönster sonnenschein am himmel…

ich liebe meine stiefelchen – so sehr wie ich vancouver liebe…